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Gämsen nachgelaufen: Wanderer muss aus Felswand gerettet werden

Gaemse-am-Berg © MEISTERFOTO - stock.adobe.com
Der Mann war Gämsen in unwegsames Gelände gefolgt.

Im Gemeindegebiet Obertraun (Österreich) musste ein 26-jähriger Franzose aus einer Felswand gerettet werden. Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich berichtet, sei der Mann auf dem Weg zur Aussichtsplattform „5 Fingers“ auf dem 2.100 Meter hohen Krippenstein gewesen. Seine Tourenplanung sowie seine Ausrüstung seien aber für das Vorhaben nicht ausreichend gewesen, so die Beamten. Beim Aufstieg habe der Wanderer dann Gämse bemerkt und wollte diese genauer beobachten. Dafür folgte er den Tieren und verließ den markierten Aufstiegsweg.

Rettung erst am nächsten Tag möglich

Trotz der bereits einsetzenden Abenddämmerung sei er den Tieren in felsiges wegloses Gelände nachgelaufen und habe erst bei völliger Dunkelheit bemerkt, dass er mitten in einer Felswand war, aus der er weder vor noch zurück kam. Der Franzose habe sich zunächst einen sicheren Platz gesucht und versucht, vorerst ohne fremde Hilfe, die Nacht zu überstehen. „Erst gegen Mitternacht verständigte er seine Freundin in Salzburg und teilte dieser seine missliche Lage mit“, so die Landespolizeidirektion. Die alarmierte Rettung konnte den Mann mittels nachtflugtauglichem Hubschrauber erst um 0.30 Uhr lokaliseren, jedoch ihn in der Dunkelheit nicht aus seiner Position retten. Daher stiegen ein Bergretter sowie ein Alpinpolizist zu dem Wanderer auf und teilten ihm mit, dass eine Rettung erst bei Tageslicht möglich sei und er solange in seiner misslichen Lage ausharren müsse. Am frühen Morgen gelang dies schließlich und der Franzose wurde mit leichten Verletzungen aus der Wand gerettet.


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