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Für Ruhe gesorgt: Wildschutzgebiet ausgewiesen

Um das Rotwild an der Winterfütterung nicht zu beunruhigen, wurde eine Wildschutzzone eingerichtet (Symbolbild).


Wo Wild gefüttert wird, sollte möglichst Ruhe herrschen. Das haben sich wohl auch Herzogin Helene in Bayern und das zuständige Landratsamt gedacht. Das Landratsamt Miesbach (Bayern) hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass auf der Gemarkung Kreuth gemeinsam mit Herzogin Helene in Bayern und der Gemeinde Kreuth ein Wildschutzgebiet eingerichtet wurde. Das etwa 20 Hektar große Gebiet dient der Rotwildfütterung. Im Oktober wurde der Bereich vom Landkreis per Verordnung als Wildschutzgebiet ausgewiesen. Seit Dezember wurde die Verordnung durchgesetzt.

Keine Hunde mitnehmen

In den Wintermonaten darf die Zone um den „Hohlenstein“, die zu den von Herzogin Helene in Bayern verwalteten Jagdgebieten gehört, nur noch zwischen 8 Uhr und 12 Uhr betreten werden. Nachmittags, Abends und in der Nacht besteht ein Betretungsverbot. Hunde dürfen gar nicht mehr mitgeführt werden. Durch das Gebiet verläuft ein hochfrequentierter Fußweg zur Siebenhütte. Das Betretungsverbot solle für eine Beruhigung der Fläche sorgen und somit das Rotwild schützen. Die Ausweisung von Wildschutzflächen ist laut dem bayerischen Jagdgesetz dann möglich, wenn das Wild dort gefüttert werden muss. PM

Anderenorts wird versucht, einen ähnlichen Effekt mit Wintergattern zu erreichen wie dieses Video zeigt:


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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