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Für Niederwild und Sicherheit

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Sonntag, 08.11.2015 - 01:10
Großes Interesse: Die Jäger präsentieren ihren Feldversuch. Foto: G. Klingler © G. Klingler
Großes Interesse: Die Jäger präsentieren ihren Feldversuch. Foto: G. Klingler

Je mehr Zwischenfrüchte in der Feldmark verteilt sind, desto weniger sind Hasen und Rehe unterwegs, das Wildunfallrisiko sinkt also, lautet das Fazit des Kreisjagdverbandes Ochsenfurt. Er lud zu einer Feldbesichtigung verschiedener Varianten ein. Dazu hatte Jagdpächter Gerhard Klingler hat mit einem Feldsaatenvertreiber wildtiergerechte Mischungen bei zwei Landwirten anlegen lassen. Anlässlich einer Besichtigung präsentierte ein Experte die einzelnen Formen einem breiten Publikum.
Besonders Jagdpächter, Jagdvorstände, Jagdgenossen und die unterfränkische Wildlebensraumberaterin Anne Wischemann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zeigten großes Interesse bei der richtigen Auswahl der einzelnen Deckungs- und Äsungspflanzen. Wichtig für alle: Die Saatstärke nicht zu hoch ansetzen, lockere Zwischenfruchtschläge trocknen im Spätherbst schneller ab und werden gerne von Feldhasen und Rehhühnern angenommen.
Einen großen Beitrag zum Thema Niederwildhege und dem Engagement der bayerischen Jäger finden Sie übrigens in der aktuellen PIRSCH-Ausgabe 19/2015.

PM