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Aus für Bogenjagd in Brandenburg

In Stahnsdorf und Kleinmachnow dürfen die Jäger künftig nicht mit Jagdbogen auf Schwarzkitteljagd gehen. © zorandim75 - stock.adobe.com

In Stahnsdorf und Kleinmachnow dürfen die Jäger künftig nicht mit Jagdbogen auf Schwarzkitteljagd gehen.


Eine Absage für den Einsatz von Jagdbögen in Stahnsdorf (Brandenburg) zur Bejagung von Schwarzwild erteilte nun das Landwirtschaftsministerium. Nach Angaben des Ministeriums kann die Oberste Jagdbehörde den Stahnsdorfer Antrag nicht genehmigen, da keine Begleitung durch eine wissenschaftliche Einrichtung gefunden wurde. Dies war jedoch die wichtigste Voraussetzung für die Genehmigung. Vermutlich hätte die mediale Berichterstattung einige Interessenten abgeschreckt, die zunächst eine Beteiligung in Aussicht gestellt hatten, so der Pressesprecher des Umweltministeriums.

Alternativen werden nun überlegt

Trotzdem möchte man sich den Sorgen der Einwohner von Stahnsdorf und Kleinmachnow annehmen. In den letzten Monaten war es immer wieder innerorts zu Zwischenfällen mit Wildschweinen gekommen. Zusammen mit Fachleuten der Wildökologischen Forschungsstelle Eberswalde werde man mit örtlichen Jägern und Kommunalpolitikern prüfen, wie man die Schwarzwilddichte im Siedlungsbereich reduzieren kann. Eine Möglichkeit wäre dabei auch der Vorschlag „Jagdwaffen mit modifizierter Munition und Schalldämpfer einzusetzen“, so das Ministerium. PM/ KF

So funktionieren Jagdbögen


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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