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Fünf Schuss auf Schaufler

Damhirsch erlegt: Über vier Stunden wurde der Verkehr beeinträchtigt. Foto: Peter Wüst


Trotz Schutzzäunen war ein Damhirsch in der Nacht auf Samstag auf die Autobahn zwischen Bad Oldesloe und Leezen geraten, weshalb die Polizei den Verkehr stoppte. Weil er immer wieder zwischen den beiden Fahrbahnen wechselte, verständigten die Beamten Jäger. Doch es gelang aber nicht, das Tier zu erlegen. Zu unruhig war der Hirsch und zu schlecht die Lichtverhältnisse um einen sicheren Schuss abgeben zu können. Als der Geweihte länger nicht mehr aufzufinden war, hoben die Beamten – im Glauben der Hirsch habe die Autobahn verlassen – die Vollsperrung auf. Zu früh, denn nur wenig später kollidierte ein Auto mit dem Tier. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber jagderleben, dass die Beamten daraufhin den verletzten Schaufler mit einem Streifenwagen in Richtung Mittelleitplanke drückten und ihn dort mit fünf Schüssen aus der Dienstpistole erlösten. Aufgrund des einseitig wieder fließenden Verkehrs habe „Gefahr im Verzug“ bestanden, so die Polizisten zum Zeugen.
MH