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Fühlt sich von Kitzrettung gestört: Landwirt schießt Drohne ab

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Montag, 14.06.2021 - 17:17
Drohne-Kitzrettung © Rasso Walch
Der Landwirt fühlte sich wohl durch die Drohne gestört (Symbolbild).

In der Gemeinde Bleiburg (Österreich) hat ein Drohnenflugunternehmen am 12. Juni Flüge im Auftrag der Kärtner Jägerschaft durchgeführt. Wie die Landespolizeidirektion Kärnten berichtet, seien mit der Drohne Wiesen nach Jungwild abgesucht worden, um dieses vor Mahdarbeiten zu retten. Gegen 8:30 Uhr fühlte sich ein 51-jähriger Landwirt durch die Kitzrettungsmaßnahmen wohl so gestört, dass er kurzerhand die Drohne mit einer Schrotflinte abschoss. Durch den Schuss wurde diese schwer beschädigt. Wie die Polizei weiter mitteilt, sei der Copter nicht über das Grundstück des 51-Jährigen geflogen, sondern über ein Nachbargrundstück. Nach anfänglichem Leugnen habe er den Schuss dann zugegeben, so die Beamten.

Landwirt erhält Anzeige

Gegen den Landwirt wurde ein Waffenverbot verhängt. Auch beschlagnahmte die Polizei weitere Waffen des Mannes und erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung. Menschen seien durch die Schussabgabe jedoch nicht gefährdet worden.


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