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Fuchswelpe fast verbrannt: Osterfeuer als brennende Lebendfalle

Leonie-Engels © Leonie-Engels
Leonie Engels
am
Mittwoch, 27.04.2022 - 14:40
Verbrannter-Fuchs © Hamburger Tierschutzverein
Der junge Fuchs hat das Feuer gerade so überlebt.

Wie der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) in einer Pressemitteilung bekannt gab, kam ein junger Fuchswelpe bei einem privaten Osterfeuer in Hamburg-Reitbrook am Ostersamstag beinahe ums Leben. Der Welpe erlitt schwere Verbrennungen und wurde am Ostersonntag dem HTV übergeben und wird von der 1. Vorsitzenden Janet Bernhardt privat gepflegt.

Verbrennungen am ganzen Körper

Der Jungfuchs wird nun mühsam aufgepäppelt.

Die schätzungsweise vier Wochen alte junge Fuchsfähe hat Verbrennungen im Gesicht, an den Ohren und Pfoten erlitten. Zudem erlitt sie eine Rauchvergiftung und stehe unter Schock, so der HTV. Der Fuchs wird mit Medikamenten versorgt. Sollte die Fähe ihre Verletzungen auskurieren und dabei scheu bleiben, kann sie später ausgewildert werden, so die 1. Vorsitzende Bernhardt in der Pressemitteilung.

Weitere Füchse gesichtet

Die aufgeschichteten Holz und Reisighaufen werden von Wildtieren gerne als Versteck-, Nist- oder Wurfplatz genutzt. Als der schwer verletzte Fuchs gefunden wurde, flüchteten zwei weitere Jungfüchse. Ob sie ebenfalls Verletzungen davon getragen haben, ist nicht auszuschließen.


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