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Fuchs sieht rot

Immer häufiger leben Füchse und Menschen in Städten dicht nebeneinander (Symbolbild). Foto: C. Janko


In der baden-württembergischen Kommune häufen sich Klagen von Anwohnern. „Seit Wochen beschweren sie sich über Füchse in der Stadt“, sagte Hegeringleiter Ludwig Schrägle. „Sie schnüren durch Siedlungen und lösen sich auf Spielplätzen. Den Höhepunkt hatten wir am vergangenen Mittwoch als ein radelndes Kind angegriffen wurde.“ Nur mit Fußtritten habe es sich schützen können. Das verhaltensauffällige Tier blieb an der Stelle, ehe es vom zuständigen Jäger erlegt werden konnte.
Schrägle spricht von einer Verschlimmerung in den letzten Jahren. Am Freitag wurde er erneut um Hilfe gerufen. Diesmal von der Polizei. Der Grund: ein Fuchs mit Augen- , Fang und Nasenausfluss im Vorgarten. Staupe vermutete Schrägle und erlöste das Tier. Genau könne er es leider nicht sagen, denn untersucht wurde der Kadaver nicht. Am Freitagabend fehlten ihm die Zwischenlagerungsmöglichkeiten für das kranke Tier. Für solche Fälle habe die Stadt bis vor kurzem noch eine gut erreichbare Gefriertruhe bereitgestellt. Deshalb sieht Schrägle auch die Stadt in der Pflicht. Kontakt zum Bürgermeister habe er aufgenommen. „Wir brauchen wieder eine Möglichkeit wo wir mutmaßlich verseuchte Kadaver lassen können“, forderte der Jäger.
MH