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Wenn Fuchs, Reh und Sau eine Autobahn blockieren

Die Vollsperrung löste einen Stau mit bis zu 15 Kilometer Länger aus (Symbolbild).


Mehrere verschiedene Wildarten haben zusammen dafür gesorgt, dass am 4. Oktober die Autobahn 1 bei der Anschlussstelle Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) für mehr als eine Stunde gesperrt werden musste. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, hielten sich eine Rotte Wildschweine, Füchse und mehrere Rehe in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn auf. Insgesamt seien es groben Schätzungen zufolge zwischen 15 und 20 Tiere gewesen, erklärte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage der Redaktion. Daraufhin wurde der zuständige Jagdausübungsberechtigte eingeschaltet, der mehrere weitere Jäger informierte. Diese nahmen zunächst an, sämtliche Stücke müssten erlegt werden.

15 Kilometer Stau

Allerdings gelang es doch, den Großteil des Wilds aus dem gefährlichen Bereich zu treiben. Nur vier Rehe mussten laut Polizei schließlich erlegt werden. Gegen 18.35 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Das Wild ist wohl durch einen defekten Zaun in die Nähe der Autobahn gelangt. Warum allerdings die verschiedenen Wildarten gleichzeitig dort auftraten, konnte die Polizei nicht beantworten. Von einer Jagd in der Nähe sei nichts bekannt, so der Polizeisprecher. Der entstandene Stau war bis zu 15 Kilometer lang. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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