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Fuchs nach massivem Flohbefall beschlagnahmt

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 08.09.2020 - 15:37
Fuchs-in-Wohnung © xerazed - stock.adobe.com
Woher der Mann die Füchse hatte, ist unbekannt (Symbolbild).

Der Fall zieht sich bereits seit Juni 2017: Damals wurde dem Veterinäramt in Essen gemeldet, dass ein Mann zwei Füchse nicht artgerecht in seiner Wohnung halten würde. Die Beamten machten sich daraufhin ein Bild der Lage vor Ort und forderten den Besitzer dazu auf, für eine artgerechte Haltung, beispielsweise in einem Außengehege, zu sorgen.

Im Januar 2018 brachte der Mann die Fähe dann zur medizinischen Versorgung zu einem Tierarzt. Dort verstarb das Tier unmittelbar in Folge von starken Krampfanfällen, Blutarmut sowie Flohbefall. Das Veterinäramt wurde erneut in Kenntnis gesetzt und beschlagnahmte daraufhin den verbleibenden Fuchs aus der Wohnung des Tierhalters. Reineke wurde in einer Pflegestelle untergebracht, die mit den „speziellen Haltungsbedingungen“ eines Fuchses vertraut waren. Ende 2018 wurde der Fuchs dann vermittelt. Wie die Stadt Essen gegenüber der Redaktion angibt, sei beabsichtigt, die Kosten der Unterbringung des Tieres dem Tierhalter in Rechnung zu stellen.

Halter will Beschlagnahmung nicht akzeptieren

Die Beschlagnahmung „seines“ Fuchses will der Mann allerdings nicht akzeptieren. Mit zahlreichen Eilanträgen versucht er seitdem gegen den Beschluss der Stadt Essen vorzugehen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wies vergangene Woche die Klage des Mannes erneut ab. Woher die beiden Füchsen stammen, ist laut Aussage der Stadt Essen unklar.


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