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Fuchs in illegalem Tellereisen gefunden

Der Fuchs war wohl schon länger in dem Tellereisen gefangen und hatte sich durch den Wald geschleppt.


Wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärte, wurde am 14. März im Landkreis Main-Speesart (Bayern) ein Fuchs in einem Tellereisen entdeckt. Auf Nachfrage der Redaktion erklärte uns der zuständige Jäger die Vorgänge. Er sei vom Revierförster informiert worden, dass sich ein verletzter Fuchs im Revier befinde. Er sei direkt zum Fundort gefahren, und gemeinsam hätten sie den Fuchs aus der Deckung in einem Wassergraben getrieben. Erst dann hab man erkennen könne, dass der Vorderlauf des Tiers in einem Tellereisen stecke. Er habe sofort einen Fangschuss angetragen.

Der Fuchs war deutlich abgekommen

Am Tellereisen war eine blaue Schnur befestigt, so der Waidmann weiter. Er vermute, dass der Fuchs diese durchgebissen habe. Am beschädigten Gebiss des Tiers habe man erkennen können, dass dieses wohl versucht habe, sich aus dem Tellereisen zu befreien. Reineke sei bereits deutlich abgekommen und verkotet gewesen, weshalb er davon ausgehe, dass das Tier schon länger in der Falle festgehangen sei. Die Polizei bittet um Hinweise auf den Täter, um ihn wegen Jagdwilderei anzuzeigen. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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