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Friedrich Konrad Memorial

Pech: Für Fausto Pellizzato aus Italien und seinen BGS war die Arbeit auf der natürlichen Wundfährte zu kurz. Es reichte „nur“ für einen III. Preis. Foto: Helmut Piccolruaz © Piccolruaz Helmut

Dort, wo die Winter am kältestens und am längsten sind, die Wälder ausgedehnt und wildreich, lässt sich gut jagen – sofern man gute Hunde hat. Deshalb ist es kein Wunder, dass in der Gegend der Orava-Beskiden in der Slowakei die Hundezucht eine lange und reiche Tradition hat. Allein 18 Schweisshunde Zwinger liegen in dieser Kälteinsel Zentraleuropas. Auch das "13. Fridrich Konrad Memorial" fand dort jüngst statt.
Zu Ehren des vor 100 Jahren geborenen Oberförsters Friedrich Konrád, einem passionierten Züchter und Hundeführer, richtet der Club der Schweißhundezüchter im Slowakischen Jagdverein alle zwei Jahre eine renommierte, internationale Nachsuchenprüfung aus. Nur zehn Gespanne werden dabei zugelassen, von denen jeweils sieben aus dem Ausland kommen sollen.
Die Hunde müssen sich bereits auf einer Hauptprüfung bewährt haben, um hier über drei Tage auf künstlicher Fährte, bei der Vorsuche, auf der natürlichen Wundfährte und Hetze ihre Qualität unter Beweis zu stellen. Als Preis winken die begehrte Titelvergabe "Sieger der Slowakei" und die Anwartschaft auf den internationalen Arbeitschampionat CACIT.
Bei den vergangenen beiden Friedrich Konrad Memorials holten sich der Österreicher Erich Gässner und der Deutsche Jens Böning den Titel. In diesem Jahr, passend zum Hundersten Gedenktag des Namenspartons, blieb der erste Preis in der Slowakei: bei Branislav Porubcansky. Uwe Steckroth aus Deutschland mit seinem BGS "Winnetou von Wolfskorb" und der Schweizer Carlo Pagannini mit seiner Hannoverschen Schweißhündin "Mira" folgten mit den zweiten Preisen. CM