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Freude über Rückkehr des Wiedehopfes

Auffällig befiedert: Der Wiedehopf. Foto: Hagen Schulz © Hagen Schulz

Die Freude über diese Entdeckung ist groß, da der Wiedehopf zu einer der meist gefährdeten Vogelarten in unseren Breiten zählt. Auf der Roten Liste der Länder Bremen und Niedersachsenwird er bereits als ausgestorben geführt.
Nachdem alljährlichenRückflug aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten bevorzugt der markante Vogel halboffene, reich-strukturierte Landschaften, welche weniger intensiv genutzt werden. Die Lüneburger Heide scheint hier dem "Stinkevogel" - wie er häufig regional genannnt wird - zuzusagen. Die schüttere Bodenvegetation bietet ihm das ideale Nahrungsangebot.
Der Verein Naturschutzpark engagiert sich bereits seit 100 Jahren in Projekten, welche die Biodiversität und die Charakteristik der Heide erhalten beziehungsweise fördern. Ein Projekt ist zum Beispiel der Erhalt alter Habitatbäume mit alten Ast- und Spechtlöchern. Diese natürlichen Nisthölen sind für den Wiedehopf die Grundlage zur Schaffung eines Geleges. Die Bestätigung des Wiedehopfes ist ein dementsprechend großer Erfolg für die ehrenamtlichen Naturschützer in der Lüneburger Heide. Durch zahlreiche Hinweise von Mitarbeitern der naturkundlichen Arbeitsgruppe Lüneburger Heide konnte Stefan Wormanns (VNP) die Bruthöhle des Paares schließlich ausmachen. PM/BS