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Freilaufende Hunde: Mehrere Rehkitze ertrunken

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Samstag, 15.08.2020 - 07:23
Surwehme-Kitz © Markus Surwehme
Bereits das dritte Kitz muss der Revierjäger aus dem Weiher holen.

Bereits zum dritten Mal muss Revierjäger Markus Surwehme von der Wittgenstein Berleburg‘schen Rentkammer (Nordrhein-Westfalen) innerhalb weniger Tage ein totes Reh aus einem Weiher im Schlosspark bergen. Ein freilaufender Hund hatte das Kitz gehetzt, sodass es während der Flucht in den Weiher fiel und ertrank. Auch hat Surwehme zwei Risse im umliegenden Wald gefunden. Die Vorfälle wurden der Polizei gemeldet, aber nicht angezeigt, da die Hundebesitzer nicht ausfindig gemacht werden konnten.

Surwehme-Schild © Markus Surwehme

Schilder weisen klar auf die Regeln im Park hin.

Revierjäger appelliert an Hundehalter

Im Gespräch mit der Redaktion gibt der Revierjäger an, dass die Menschen während der Corona-Zeit verstärkt die Natur aufsuchen. Das sei auch kein Problem. Allerdings würden sich viele nicht an die Regeln halten und Rücksicht auf Wild und Natur nehmen. Er habe einige Hundehalter gebeten, ihre Hunde an die Leine zu nehmen.

Manch einer zeigt Verständnis, andere hingegen nicht. Wie oft habe er den Satz gehört: „Meiner tut nix“. Daher appelliert Markus Surwehme, der selbst zwei Jagdhunde besitzt, nochmals an alle Hundehalter ihre Vierbeiner beispielsweise an eine Schleppleine zu nehmen. Der Hund könne in der Regel nichts dafür, „das Probleme liege meist am anderen Ende der Leine“.


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