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Frankreich: Zu wenig Jäger. Schweizer schießt Esel

Vier der Esel überlebten den Angriff nicht. © Youtube/ France Bleu

In den französischen Departements Meurthe-et-Moselle, Meuse und Vosges mangelt es an Jägern. Deshalb haben die dortigen Waidmanner und Waidfrauen die Inititative ergriffen und im Rahmen einer großen Öffentlichkeitskampagne für Nachwuchs in ihren Reihen geworben.Den Jagdschein gibt es gratis! Und der Erfolg stellte sich ein: Dieses Jahr sind es schon 220 Jäger mehr, insgesamt seit Beginn der Kampagne nunmehr über 450.

Mehrere Esel erschossen

Im Department Savoyen hat ein Schweizer mit französischer Jagderlaubnis fünf Esel beschossen. Vier der Tiere wurden so schwer getroffen, dass sie sofort starben, oder eingeschläfert werden mussten, wie die Besitzerin auf ihrer Facebookseite erklärt. Warum der Jäger auf die Nutztiere schoss ist unklar. Sein Bruder, der bei dem Vorfall ebenfalls anwesend war, entschuldigte sich bei der Halterin. Der Direktor des Jagdverbandes in Savoyen verurteilt die Tat auf schärfste, wie der Radiosender „France Bleu Pays de Savoie“ berichtet. Er sei der Meinung, das sei kein Jagdunfall und schade dem Ansehen der Jagd. Klahm/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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