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Forstarbeiten in Brut- und Setzzeit

Borkenkäfer haben, ausgelöst durch die langanhaltende Dürre, große Schäden verursacht (Symbolbild). © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Die niedersächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerien befürchten eine massive Ausbreitung des Borkenkäfers. Deshab haben die Ministerien an die Landkreise die Empfehlung herausgegeben, Forstarbeiten zur Holzentnahme und Pflege in Natura-2000-Gebieten auch in der Brut- und Setzzeit zuzulassen. Die unteren Naturschutzbehörden wurden angewiesen, dem zuzustimmen.

Wenig Lebensgrundlage für Borkenkäfer

In der Regel dürfen Forstarbeiten in diesen Gebieten zwischen März und September nur mit Sondergenehmigung durchgeführt werden. Durch den Sturm „Friederike“ und die lange Trockenperiode 2018 ist die Borkenkäfergefahr allerdings enorm hoch. Deshalb soll es ermögicht werden, auch in den Schutzgebieten das Alt- und Totholz aufzuarbeiten und so den Käfern möglichst wenig Lebensgrundlage zu bieten. Sogar punktueller Pflanzenschutzmitteleinsatz ist gegenbenenfalls gestattet. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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