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Forschungsprojekt ausgezeichnet

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Donnerstag, 26.11.2015 - 01:00
Glückliche Preisträgerin: Dipl. Psychologin Uta Maria Jürgens. Foto: DeWiSt © DeWiSt
Glückliche Preisträgerin: Dipl. Psychologin Uta Maria Jürgens. Foto: DeWiSt

Erstmals ging der mit 50.000 Euro dotierte Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) an eine Diplom-Psychologin. Uta Maria Jürgens heißt die Gewinnerin, die gestern im Zoologischen Museum in Hamburg geehrt wurde. Der Preis wurde in Form eines Stipendiums verliehen und soll die 30-Jährige bei der Verwirklichung ihrer wissenschaftlichen Vorhaben unterstützen. Jürgens setzt sich in ihrem Promotionsprojekt (Titel: Vom Konflikt zur Koexistenz) mit der Mensch-Wildtier-Beziehung und den daraus einhergehenden menschlichen Vorurteilen auseinander. Die Grundlagenforschung sei abgeschlossen. Nun gelte es ihre Hypothesen zu prüfen, sagte Jürgens gegenüber jagderleben. Sobald Fakten vorliegen würden, die beispielsweise den Umgang mit Rabenkrähen oder auch dem Wolf betreffen könnten, werde sie diese bekannt geben.
„Wildtierforschung gehört in Deutschland zu den Stiefkindern bei der Vergabe von Forschungspreisen“, so DeWiSt-Vorstand Prof. Fritz Vahrenholt. Vor diesem Hintergrund gewinnt diese Auszeichnung eine besondere Bedeutung. Der Forschungspreis, der alle zwei Jahre vergeben wird, ist der höchstdotierte Preis der wildbiologischen Forschung in Deutschland.
PM/RJE