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Förster erlegt zahme Bache

Die zahme Bache war Anziehungspunkt für viele Kindergruppen. Foto: Privat © Privat

In der Nähe von Aalen hat ein Förster eine zahme Wildsau erschossen - angeblich, weil sie sich "atypisch" verhielt. Die etwa zehn Jahre alte Bache war von ihrem Besitzer, einem Schafhalter und Jäger, mit der Flasche aufgezogen worden.
Die bei Kindern beliebte Bache hatte sich durch eine von außen eingedrückte Tür aus ihrem Gatter auf den Weg in den Wald gemacht. Aufgeregte Spaziergänger riefen den Förster zu Hilfe, weil die Bache neben ihnen herlief. Der holte sein Gewehr, schweißte die Sau offensichtlich an und fand sie nach einer rund zweistündigen Nachsuche. Den Kadaver entsorgte der Förster daraufhin in einer Sammelstelle der Tierkörperbeseitigungsanstalt. Den Besitzer erzürnte noch mehr, dass das Tier nicht auf Verzehrtauglichkeit untersucht wurde. "Eine Verpflichtung, das Tier veterinärrechtlich untersuchen zu lassen, gibt es nicht", hieß es dagegen aus dem Landratsamt. Außerdem sei das Gatter nicht genehmigt gewesen, weshalb der Besitzer jetzt mit verstärkten Kontrollen zu rechnen habe. BHA