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Florida bläst zur Pythonjagd

Dieser Pythonjäger benutzt für die "Challenge" ein Bowie-Messer. Foto: picture alliance/AP Image © picture alliance/AP Image

Der US-Bundesstaat hat am 12. Januar die "Python Challenge 2013" ausgerufen. Über 800 Jäger wollen an der Schlangenjagd teilnehmen. Dies berichtete der "Herald Tribune" noch am selben Tag. Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion ist die rasante Ausbreitung des Tigerpythons in den Sümpfen der Everglades. Die Reptilien dürfen mit allen möglichen Mitteln "erlegt" werden. Schrotflinten, Harpunen, Angelhaken: Alles ist erlaubt.
Derjenige, der die größte Schlange tötet soll 1.000 US-Dollar erhalten, der erfolgreichste Pythonjäger erhält 1.500 Dollar. Die Challenge endet am 10. Februar. Die ursprünglich aus Südostasien stammenden Tigerpythons haben sich nach illegalen Aussetzungen im "Sunshine-State" prächtig etabliert und greifen als Prädatoren stark in die Populationen gefährdeter Vogel- und Säugetierarten in den Sümpfen der Everglades ein. Sie können sogar ausgewachsene Hirsche vertilgen, wie wir vor einiger Zeit bereichteten (Link).
MW