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Fließender Umbau im Jubiläumsjahr

Den Umbau im Blick (v.l.).: Willi Ruff, Vizepräsident des Landesfischereiverbandes Bayern, DJFM-Stiftungsvorstand Prof. Dr. Jürgen Vocke, Staatsminister Helmut Brunner, Stadträtin Christiane Hacker, Mitglied im DJFM-Stitungsvorstand, Museumsdirektor Manuel Pretzl.  Foto: SYS © SYS

Der bisherige enge Dioramenrundgang entfällt demnach dann zugunsten einer begehbaren Waldlandschaft mit Präparaten jagdbarer wie sonstiger wildlebender Tiere. Deckendioramen verstärken das Gefühl der Räumlichkeit. Lichteffekte, Naturgeräusche, zusätzliche Monitore sollen zum Gefühl eines möglichst "echten" Naturbummels beitragen. Mittels Chip auf der Eintrittskarte kann sich der Besucher altersgerecht und damit museumsdidaktisch zielführend einen persönlichen "virtuellen Museumsbegleiter" wählen (z.B. Frischling, Rehbock oder Jäger). Eine große Touchscreen-Erkundungswand mit Wissenswertem über Wildtiere und eine Rätselstation soll zumal Kinder und Jugendliche ansprechen.
Neben dem Museumsplaner Reinhard Körting und Architekt Johann Schmuck, die ihre Pläne vorstellten, informierten bei der Pressekonferenz am 4. Juli insbesondere Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke in seiner Funktion als Stiftungsvorstand des DJFM über den Kostenrahmen des Projekts. Der Freistaat - das Finanzministerium ist Eigentümer des Gebäudes - übernimmt rund 1,1 der mehr als 1,2 Mio. Euro Kosten. Die Stadt München, aber auch der BJV und zu einem bescheidenen Anteil der DJV sind weitere Geldgeber. "Gerade in Zeiten, in denen unsere Mitbürger der Jagd leider nicht nur positiv gesonnen sind, wird es wichtiger, die Jagdkultur und die Leistungen in möglichst vielen Facetten vorzustellen", erklärte Staatsminister Brunner die Beweggründe.
Das DJFM bleibt während der halbjährigen Umbauzeit geöffnet, lediglich umzugestaltende Räumlichkeiten bleiben den Besuchern jeweils versperrt. In Kürze lässt ein nach ebenso modernsten Ausstellungstechniken gestalteter "begehbarer Fluss" im Fischereibereich des Museums ahnen, wie faszinierend der Waldbiotop geraten dürfte.
SYS