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Finales Urteil?

Der Einsatz von Booten zur Jagdausübung bedarf der besonderen Sorgfalt. (Symbolbild). Foto: F. Standke


Zwei Männer waren am Silvestertag 2013 bei einer Entenjagd ertrunken, weil das Boot eines Teichbesitzers sank (wir berichteten hier). Deshalb mussten sich dieser und sein Angestellter vor Gericht verantworten. Im Dezember 2014 verurteilte das Amtsgericht Pfaffenhofen die beiden: Wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und wegen Verstößen gegen die Sorgfaltspflicht wurde der heute 71-jährige Weiherbesitzer zu einer Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu à 140 Euro verurteilt. Dagegen legte er jedoch Rechtsmittel ein. Milder traf es den zweiten Angeklagten, der die Strafe von 120 Tagessätzen zu je 40 Euro akzeptierte. Nach mehreren Verhandlungstagen folgte gestern das Landgericht im Wesentlichen dem Urteil aus erster Instanz. Demnach ist der Mann schuldig wegen fahrlässiger Tötung und gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Die Anzahl der Tagessätze sei von 140 auf 120 reduziert worden, die Höhe blieb mit je 140 Euro gleich. "Legt der Angeklagte nicht innerhalb einer Woche Rechtsmittel ein und geht damit in Revision, ist das Urteil rechtskräftig", sagte Richter Dr. Ingo Krist gegenüber jagderleben.
MH