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Feuerwehr stört Dackel erneut bei der Arbeit

Der Dackel konnte nach drei Stunden aus dem Dachsbau gerettet werden.


Die Freiwillige Feuerwehr Weilheim in Oberbayern wurde am Samstagmittag zu einer Rettung gerufen. Als die Rettungskräfte den Einsatzgrund erfuhren, konnten sie sich schon denken, was geschehen war. Ein Dackel steckte in einem Dachsbau fest. Allerdings hatte die Feuerwehr den Vierbeiner innerhalb eines Jahres bereits zweimal aus ein und demselben Bau befreit. Laut Angaben des stellvertretenden Kommandanten Stefan Herbst gegenüber der Redaktion handelt es sich bei dem Tier um einen ausgebildeten Jagdhund. Dieser lebt allerdings seit Juni vergangenen Jahres bei einer Dame und genießt seinen Ruhestand. Seinen Jagdtrieb kann er aber wohl nicht ganz ruhen lassen.

Bei sommerlichen Temperaturen gruben die Retter den Hund aus. © FFW Weilheim i.OB.

Bei sommerlichen Temperaturen gruben die Retter den Hund aus.

Halterin muss zahlen

Bei dem dritten Einsatz, am wohl noch bewohnten Bau, mussten die Helfer mehrere Löcher graben. Sogar einen Bagger rückte an, um den Teckel aus der Erde zu holen. Er war mitsamt seiner Leine eingeschlieft. Wie er sich von seiner Halterin losreissen konnte ist nicht klar. Nun komme eine Rechnung von mindestens 1.000 Euro für den Einatz von zwei Fahrzeugen für je drei Stunden auf die Besitzerin zu, so Herbst. Die ersten beiden Male habe man noch beide Augen zugedrückt, aber jetzt müsse sie bezahlen. Es wurde ihr nahegelegt in Zukunft auf der anderen Uferseite der Amper spazieren zu gehen, um so einen vierten Einsatz zu vermeiden. PM



Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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