Home News Feuerwehr rettet Jägerin

Feuerwehr rettet Jägerin

am
Sonntag, 07.08.2016 - 02:10
Am Hochsitz: Einsatzkräfte bei der Bergung der Jägerin. Foto: Hanns Friedrich © Hanns Friedrich
Am Hochsitz: Einsatzkräfte bei der Bergung der Jägerin. Foto: Hanns Friedrich

Die Waidfrau war vergangenen Dienstag (2. August) im Wald zwischen Sulzdorf und Sternberg (Lkr. Rhön-Grabfeld) auf Morgenansitz, als sie von dem Insekt gestochen wurde. Ihr Problem: Sie reagiert auf solche Stiche allergisch. Die Symptome einer solchen Allergie variieren mit deren Schwere von einer starker Schwellung um die Einstichstelle bis hin zu schweren Allgemeinreaktionen wie Übelkeit, Atemnot, Schüttelfrost und Kreislaufkollaps. Ein Allergietest gibt darüber Aufschluss, ob und wie stark man allergisch ist. Da der Kreislauf angegriffen werden kann, ist es vor allem wichtig, die Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich Hilfe zu holen. Genau das tat die Frau und kontaktierte per Handy einen Bekannten, der wiederum den Notarzt alamierte.
Wie die „Mainpost“ weiter berichtet, forderte jener noch die Feuerwehr an, die die Jägerin mittels einer sogenannten Schleifkorbtrage sicher von der Kanzel bergen konnte. Zur weiteren Behandlung wurde die Dame in die Rhön-Kreisklinik nach Bad Neustadt gebracht, die sie mittlerweile wieder verlassen konnte.
Abschließend nochmal zu den sieben toten Pferden: Die Toxizität des Hornissengiftes ist deutlich geringer als das einer Honigbiene. Warum der Stich dennoch als deutlich schmerzhafter empfunden wird, liegt an der Größe des Stachels: Der kann bei Hornissen nämlich knapp vier Millimeter lang sein.
MW