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Feuerwehr muss nach Jagdhund-Rettung selbst gerettet werden

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Kathrin Führes
am
Montag, 24.02.2020 - 07:32
Feuerwehr-in-Fahrt © benjaminnolte - stock.adobe.com
Die Feuerwehr musste nach ihrem Einsatz selbst aus misslicher Lage befreit werden (Symboldbild).

Die Freiwillige Feuerwehr Flein (Baden-Württemberg) wurde am 15. Februar zu einer Tierrettung gerufen. Wie sie in ihrem Einsatzbericht erläutert, befand sich ein Jagdhund seit mehreren Stunden in einem Abwasserkanal und konnte diesen nicht mehr selbstständig verlassen. Mit einem Bagger gelang es den Einsatzkräften das Abwasserohr freizulegen und den verletzten Vierbeiner aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Feuerwehr benötigte nach der Rettungsaktion allerdings selbst Hilfe.

Feuerwehrkran musste zur Unterstützung kommen

Bei der Anfahrt zur Rettung war das Feuerwehrfahrzeug kurz vor der Einsatzstelle in Schieflage geraten. Die Böschung hatte nach Tagen mit großer Regenmenge unter dem Gewicht des Tanklöschfahrzeugs nachgegeben, sodass es stecken blieb. Da die Gefahr bestand, dass das Fahrzeug kippen könnte, wurde die Feuerwehr aus Heilbronn zur Unterstützung hinzugezogen. Mit dem Bagger wurde dann der Feldweg verbreitert, damit der Feuerwehrkran der Einsatzkräfte aus Heilbronn nicht in eine ähnlich missliche Lage geraten würde. Danach konnte mit dem Kran und einem Rüstwagen das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Flein geborgen werden.