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Feldhase in Deutschland: Besätze steigen langsam

Sascha Bahlinger © Kathrin Nüsse
Sascha Bahlinger
am
Donnerstag, 18.03.2021 - 15:30
Feldhasen-kaempfend © Erich Marek
Die Hasenbesätze steigen deutschlandweit.

Nach langen Jahren der Sorge um den Zustand der Feldhasenpopulation in Deutschland, gibt es nun vorsichtigen Grund zur Hoffnung. Mehrere Bundesländer melden steigende Besätze der Langohren. Die traditionellen Zählungen der Jäger in Niedersachsen kommen für 2020 beispielsweise laut Landesjägerschaft auf 13 Hasen je Quadratkilometer. Das ist im Schnitt ein Tier mehr, als im Jahr zuvor. Die LJN geht davon aus, dass die trockenen Frühjahre der vergangenen Jahre dazu geführt haben, dass mehr Junghasen überleben, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Prädatorendichte ebenfalls einen großen Einfluss auf den Hasenbesatz hat.

Zahl in ganz Deutschland positiv

Der Deutsche Jagdverband kommt sogar auf noch ermutigerende Zahlen für ganz Deutschland. Zwei Individuen mehr als 2019, wurden demnach 2020 gezählt. 14 Hasen pro Quadratkilometer. Am höchsten ist der Besatz demnach im Nordwestdeutschen Tiefland und dem Südwestdeutschen Mittelgebirge. Die Zuwachsrate war für alle Großlandschaften positiv. Von den Populationsstärken der 90er und frühen 2000er Jahre sind die Feldhasen aber immer noch weit entfernt. Trotz dieses positiven Trends weist der DJV auf den Lebensraumverlust und die wichtige Rolle der Raubwildbejagung hin.


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