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Fehlende Untersuchungen? Wildverarbeitungsbetrieb durchsucht

Schwarzwild-Haxe-abtrennen © Martin Weber
Der Betrieb soll Wildbret ohne amtliche Fleischuntersuchungen in den Verkehr gebracht haben.

Am Mittwoch wurde ein wildverarbeitender Betrieb im Kreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) von der Staatsanwaltschaft und Polizei durchsucht. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Redaktion erklärte, besteht der Verdacht, dass Wildbret ohne amtliche Fleisch- bzw. Trichinenuntersuchung in Umlauf gebracht wurde. Hinweise dazu kamen laut des Sprechers von der zuständigen Kreisverwaltung. Im Rahmen veterinärmäßiger Kontrollen sei „anhand weniger Einzelfälle“ der Verdacht fehlender Untersuchungen aufgekommen.

Bei der Durchsuchung stellten die Behörden umfangreiches Beweismaterial, wie Geschäfts- und Betriebsunterlagen sicher. Diese werden derzeit ausgewertet. Der Betriebsinhaber wollte sich bislang nicht zu den Vorwürfen äußern. Bei dem wildverarbeitenden Betrieb, der das Wildbret von Jägern bezieht, handelt es sich um einen Haupterwerb. 


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