Home News Fastunfall bei der Jagd – Jäger müssen Waffen abgeben

Fastunfall bei der Jagd – Jäger müssen Waffen abgeben

Die Spaziergänger waren am Rand eines Maisfeldes unterwegs.


Bei Parkentin (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern soll sich am Freitag, 27. Juli, ein gefährlicher Beinahe-Unfall mit Schusswaffen ereignet haben. Eine Frau aus Parkentin schilderte der Polizei, sie sei mit ihrer 6-jährigen Tochter in der Nähe ihres Wohnhauses spazieren gewesen, als mehrere Geschosse in unmittelbarer Nähe in ein Maisfeld eingeschlagen seien. Laut erster Zeugenaussage der Betroffenen, sollen die Projektile demnach nur weniger als einen Meter entfernt von ihr und ihrer Tochter aufgeschlagen sein, wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion bestätigte. Zeitgleich sollen mehrere Schüsse zu hören gewesen sein. Die Frau sei daraufhin mit ihrem Kind zum Wohnhaus zurückgekehrt und habe die Polizei informiert.

Jäger müssen ihre Waffen abgeben

Durch die Polizei konnten drei Jagdausübungsberechtigte ermittelt werden, die sich zum Zeitpunkt der Schüsse am Ereignisort aufgehalten haben. Die Projektile konnten nicht gefunden werden. Nach Rücksprache mit der Waffenbehörde des Landkreises, wurden die Jagdwaffen der Verdächtigen bis zu einer weiterführenden Entscheidung sichergestellt. Zum Zeitpunkt der Schüsse waren weitere Jäger in der Gegend anwesend, sie sollen als Zeugen gehört werden. Die Ermittlungen stehen noch in einem frühen Stadium, so ein Sprecher der Polizeiinspektion Güstrow. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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