Home News Falscher Oberförster betrügt beim Wildbretverkauf

Falscher Oberförster betrügt beim Wildbretverkauf

Merke: Ein grüner Hut macht noch keinen Oberförster! Foto: JMB © JMB

Merke: Ein grüner Hut macht noch keinen Oberförster! Foto: JMB


Ein 76 Jahre alter Mann hat in Essen illegal Wildbret verkauft. Er gab sich als Oberforstinspektor aus und trat in einer selbst entworfenen Forstuniform auf. Auf diese Weise verkaufte er Wildbret, das er zuvor im Bundesforst erworben hatte. Der Schwindel flog auf, weil er auch noch beim Wildbretgewicht schummelte: Der Koch eines Großrestaurants erstattete Anzeige, weil das von ihm erworbene Wildschwein nicht 62, sondern nur 40 Kilogramm wog.

Der ermittelnde Kriminalbeamte selbst Jäger erkannte, dass die Stempel der Forstverwaltung auf den Verkaufsformularen gefälscht waren. Der Mann soll in sieben Jahren mindestens 288 Stück Wild gekauft und gewinnbringend weiterveräußert haben. Seinen Wildbrethandel hatte er nicht als Gewerbe angemeldet. In einigen Fällen soll überdies die vorgeschriebene Trichinenuntersuchung unterblieben sein. SE


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