Home News Falsch verstandene Tierliebe – Jäger muss leidenden Fuchs erlösen

Falsch verstandene Tierliebe – Jäger muss leidenden Fuchs erlösen

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Freitag, 10.07.2020 - 07:00
Der Jungfuchs saß voller Fliegenmaden und musste erlöst werden. © privat
Der Jungfuchs saß voller Fliegenmaden und musste erlöst werden.

Ein Jäger im Landkreis Eichstätt (Bayern) wurde am vergangenen Wochenende darüber informiert, dass an einer Stelle seines Reviers ein Jungfuchs liegen würde. Zwei Tage zuvor sei das Tier neben der Hauptstraße gesessen, was ein Autofahrer sowie Anwohner bemerkt haben. Nach Rückfrage bei der Polizei wurde das Tier zu einer "Tierschützerin" gebracht, welche das Tier aufpäppeln sollte. Doch das Tier wurde im Jagdrevier in ein Feldgehölz gesetzt und dort angeblich auch mit Futter versorgt.

Als die „Tierschützerin“ bemerkte, dass sich Fliegenmaden in den Augen des Fuches gesammelt hatten, informierte sie den örtlichen Jagdausübungsberechtigen. Der Jäger berichtete gegenüber der Redaktion: „Vor Ort bot sich ein Anblick des Grauens. Der Jungfuchs lag auf der Seite und war nicht einmal mehr im Stande den Kopf zu heben, zitterte nur noch, wie unter epileptischen Anfällen. Das Spurenbild zeigte, dass das kleine Tier versucht hatte sich mehrere 20 Meter durch das Wäldchen zu schleppen.“ Der Waidmann erlöste das Tier mittels Schrotschuss. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage den Vorfall. 


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