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Fallwild dringend gesucht!

Bartgeier bei der Atzung. Foto: ARD


Die "sauberen" Landschaften, von der EU im Zuge der Bemühungen zur Eindämmung des Rinderwahns" verordnet, haben sich für die letzten, europäischen Geierpopulationen als lebensgefährlich erwiesen. Selbst die "Geier-Restaurants", eng begrenzte und eingezäunte Flächen, an denen sich Geier an ausgelegtem Aas bedienen dürfen, sind nur eine vorübergehende Not-Maßnahme zur Arterhaltung.
Spanische Vogelschützer und Wildforscher appellieren deshalb dringend, die EU-Richtlinien zu überarbeiten, damit die Natur in Europa nicht mehr "quietsch-sauber" sein muss, sondern auch Aasfressern noch Lebensraum bieten kann. Dazu sind nach Ansicht der Fachleute auch Schalenwildbestände, als potentielle Nahrungsquelle, zu fördern. Vielleicht sollte der Geier der neue Wappenvogel der Jäger werden. CM
Bild: Bartgeier bei der Nahrungsaufnahe. Foto: ARD

 

 


Dr. Christine Miller Wildbiologin und Journalistin aus Rottach-Egern, hat in etlichen Ländern mit unterschiedlichen Jagdsystemen gearbeitet.
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