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Falle zerstört: Das Werk von Jagdgegnern?

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 29.08.2020 - 07:29
Falle-zerstoert © DRB
Die Umbauung des Fangraums wurde zerstört.

Diese Tat geschah wohl mit Vorsatz: Bislang unbekannte Täter zerstörten eine Betonrohrfalle bei Münster (Nordrhein-Westfalen). Wie der zuständige Jäger im Gespräch mit der Redaktion angibt, verschoben die Unbekannten die Steine der Fallenumbauung und sprühten Bauschaum in die Spalten der Falle. Fangkorb und Fallenmelder nahmen die Täter mit. Bereits in der Vergangenheit waren der Korb und der Melder gestohlen worden, so der geschädigte Jäger. Auch wurde vor einiger Zeit bereits ein andere Falle mit Ästen blockiert, doch dieses Ausmaß an Zerstörung sei neu.

Bauschaum-Falle © DRB

Die Täter sprühten Bauschaum in die Falle.

Auch Hochsitz umgeworfen

Dass es sich um eine zufällige Tat handelt, schließt der Waidmann aus. Die Betonrohrfalle befand sich rund 300 Meter vom nächsten Weg entfernt und auch kein Spazierweg führe dort entlang. „Und wer nimmt schon Bauschaum zum Spaziergang mit?“, so der Jäger weiter. Er vermutet, dass militante Tierrechtler beziehungsweise Jagdgegner für die Beschädigungen verantwortlich sind. Hinweise auf die Täter oder gar ein Bekennerschreiben gebe es aber nicht. In der selben Nacht wurde nicht nur die Falle zerstört, auch ein Hochsitz wurde im Revier umgeworfen. Die Jäger haben Anzeige erstattet. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Auch einen Hochsitz schmissen die Unbekannten um.


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