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Fahrlehrer kooperieren mit Jägern

Die exakte Verortung ist bei Wildunfallmeldungen entscheidend. Foto: BJV © Foto: BJV
Informierten die Presse (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Vocke, Dr. Walter Weißmann und Hubert Kerzel. Foto: JMB © Foto: JMB

Informierten die Presse (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Vocke, Dr. Walter Weißmann und Hubert Kerzel. Foto: JMB

Genau dafür will jetzt der Bayerische Jagdverband gemeinsam mit dem Landesverband Bayerischer Fahrlehrer sorgen. Unter der Leitung von Hubert Kerzel wurde ein Flyer erstellt, der nicht nur Tipps zur Unfallprävention beinhaltet, sondern sich vorallem auch der Thematik widmet, wie Wildunfallstellen möglichst schnell und präziese vom Unfallfahrer an Polizei und Jägerschaft übermittelt werden können.
Beim BJV setzt man dabei auf moderne Technik und die ohnehin vorhandene Infrastruktur an Stationszeichen. Tachometer, Navigationsgeräte und GPS-Daten aus dem Mobiltelefon sind also gemeinsam mit den Hinweisschildern am Straßenrand das Mittel der Wahl. Andere Hilfsmittel hätten sich als zu ungenau, umständlich oder gar untauglich erwiesen. Dr. Walter Weißmann, Vorsitzender des Landesverbands Bayerischer Fahrlehrer, und Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbands, stellten das Faltblatt bei einem Pressetermin in München gemeinsam der Öffentlichkeit vor. Dabei bekundeten sie ihren Willen, in Zukunft über dieses Pilotprojekt hinaus zu kooperiere. „Früher war es die Bundeswehr, heute ist die Fahrschule die Schule der Nation“ zeigte sich Weißmann dabei selbstbewusst.
Laut seinen Angaben sind rund 70 Prozent der etwa 2000 bayerischen Fahrschulen in seinem Verband organisiert. Bayerns Jäger wollen diesen Umstand nutzen, um ihre Anliegen zu transportieren. Geht es nach den beiden Verbänden, würde in Zukunft zumindest jeder Fahranfänger einen der Flyer erhalten und diesen idealerweise auch im Fahrzeug mitführen, damit er ihn in der „Stresssituation Wildunfall“ zur Hand hat. Im Zweifelsfall kann so nachgelesen werden, was dann zu tun ist.
JMB
Link: Den Wildunfall-Flyer finden Sie hier