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Fahndung nach Wilderer

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Mittwoch, 16.12.2015 - 01:00
Der Tatort und der gewilderte Bock. Foto: Kapo Zürich © Kapo Zürich
Der Tatort und der gewilderte Bock. Foto: Kapo Zürich

Während eines Kontrollgangs sah ein Reservataufseher durch seinen Feldstecher in einiger Distanz eine unbekannte Person, die sich ungewöhnlich verhielt. Als er Nachschau hielt, fand er ein totes Reh im Gras liegen, welches eine Schussverletzung aufwies. Wie die Untersuchungen der herbeigezogenen Spezialisten ergaben, erfolgte die Schussabgabe auf den kapitalen Rehbock von einem nahegelegenen Birkenwäldchen aus. Die Örtlichkeit liegt südlich des römischen Kastells Irgenhausen, in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet von nationaler Bedeutung, wo die Jagd verboten ist. Weshalb das erlegte Tier zurückgelassen wurde, ist zurzeit unklar. Möglicherweise ist der unbekannte Wilderer nach der tödlichen Schussabgabe gestört worden.
Die weiteren Ermittlungen werden durch Spezialisten des Dienstes Tier- und Umweltschutz der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Fischerei- und Jagdverwaltung geführt.
Zeugenaufruf: Personen, die am Freitag oder Samstag (11./12.12.2015) im Bereich Birchen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.
PM