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FACE zufrieden mit Tierschutzregelung

Der Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU (FACE) äußerte sich zufrieden darüber, dass die Bedenken von Jägern und anderen Akteuren des ländlichen Raums bei der Abstimmung über den EU-Aktionsplan für Tierschutz berücksichtigt wurden. Umstrittenen Formulierungen, welche forderten, dass die EU Maßnahmen zum Tierschutz für "alle Tiere" gelten sollten, einschließlich der "Wildtiere", wurden gestrichen.
Die Position der FACE ist es, dass Entscheidungen über Anforderungen des Tierschutzes auf nationaler Ebene im Einklang mit den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen getroffen werden sollten. So würde die traditionell und kulturell unterschiedliche nachhaltige Nutzung von Tieren durch Jäger angemessen berücksichtigt. FACE begrüßt daher die Klarstellung durch das Parlament, dass die EU-Verträge als solche der EU keine Zuständigkeit für den Tierschutz verleihen. Die Abgeordneten lehnten eine derartige Interpretation von Artikel 13 im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (VAEU) ab. Sie beschlossen, dass sich der Artikel nur auf "Viehbestand und Tiere in Gefangenschaft" beschränken solle. FACE