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FACE: Ausrotten als Lösung

Interessenvertreter waren sich in Brüssel einig: Radikale Bekämpfung von invasiven Arten ist notwendig. Foto: FACE


Ende Januar trafen sich Europaabgeordnete mit europäischen Jägern, Anglern, Grundbesitzern und Naturschützern verschiedener Organisationen sowie einem Vertreter der australischen Botschaft in Brüssel. Gemeinsam wollte man Ideen und Wissen austauschen, wie man die Ziele der "EU Strategie zur biologischen Vielfalt 2020" umsetzen könnte.
Als Schlüsselelement hat sich eine radikale Bekämpfung invasiver gebietsfremder Arten (dazu gehört in Deutschland der Waschbär) heraus kristallisiert. Leiter des Seminars und Mitglied des Europa Parlaments, Robert Sturdy, dazu: "Invasive gebietsfremde Arten sind nicht nur eine Bedrohung für die biologische Vielfalt in Europa (...). Vermutlich kosten Sie der EU jährlich Milliarden."
Angus Middleton, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der "Federation of Association for Hunting and Conservation of the EU" (FACE) machte im Laufe der Tagung deutlich, dass "Jäger nicht einfach nur Killer sind. Man müsse jedoch viele konkrete Gespräche führen, um Jäger dazu zu bringen, eine Art auszurotten, die sie eigentlich instinktiv schützen wollen." BS/PM


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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