Home News Extremismus Regelungen für Fuchsjagd-Gegner?

Extremismus Regelungen für Fuchsjagd-Gegner?

Polizei-England-Demo © Gérard Bottino - stock.adobe.com

Wenn es nach Prime Minister Boris Johnson geht, sollen Jagdgegner bald künftig strengeren Regeln ausgesetzt sein.


Der neue britische Prime Minister Boris Johnson gilt als Unterstützer der Fuchsjagd mit einer Hundemeute und zu Pferd. In der Vergangenheit hatte er sich bereits wiederholt für die Aufhebung des Fuchsjagd-Verbots stark gemacht. Nach hitzigen und langen Debatten im britischen Parlament, war die traditionelle Fuchsjagd im Jahr 2004 verboten worden. Besonders die Countryside Alliance hatte 2002 mehr als 400.000 Menschen dazu gebracht, gegen das geplante Verbot zu demonstrieren. Erfolglos. Boris Johnson nährt nun die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Fuchsjagd zu Pferd in Großbritannien und will strikt gegen Fuchsjagd-Gegner vorgehen.

Wie mirror.co.uk berichtet, gab Johnson gegenüber der Countryside Alliance an, dass künftig für die Gegner der Bejagung von Reineke, die gleichen Regeln gelten könnten, wie zur Bekämpfung von terroristischen Gruppierungen. Besonders gegen die Störungen von Jagdveranstaltungen wolle er damit vorgehen. Der Prime Minister gab an: „Während ich mich zwar dem Tierschutz verschrieben habe, werde ich Extremismus, Einschüchterung und Missbrauch, unabhängig von den Motiven die dafür verantwortlich sind, nicht dulden.“, so mirror.co.uk weiter.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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