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EU würdigt Jäger und Kreis

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Sonntag, 02.12.2012 - 01:10
Einige von den Veterinären untersuchte Wildschweine. Foto: Kreis Euskirchen © Kreis Euskirchen

Dank des schnellen und effektiven Eingreifens von Behörde und Jägerschaft sei es zweimal in den Jahren 2002/2003 und 2005/2007 gelungen, die Schweinepest zu bekämpfen. Nur dadurch habe die Seuche nicht auf Haustierbestände übergreifen können.
Seit 2002 wurden in zahlreichen Beköderungsaktion über eine Million Impfköder im Wert von rund einer Million Euro durch die Jägerinnen und Jäger im Kreis ausgebracht. Mehrmals stellten die Kreisveterinäre die Arbeit vor verschiedenen EU-Gremien vor und sicherten so EU-Gelder.
„Doch wir wollen uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen“, berichtete Kreisveterinär Dr. Jochen Weins gegenüber der Redaktion. „Wir untersuchen nach wie vor massiv“. Das beweisen die aktuellen Zahlen. In den letzten Tagen wurde das 25.000. Wildschwein untersucht. Der Kreis sei sehr stolz die Zusammenarbeit mit den Jägern. Ohne erlegte Wildschweine, keine Untersuchungen und keine Daten. Die Ergebnisse werden auch an die internationale Tierseuchendatenbank übermittelt. Hier können sich betroffene Länder (Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und Niederlande) gegenseitig „in die Karten schauen“ und die Entwicklungen beobachten.
BS