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EU-Kommission signalisiert beim Wolf Entgegenkommen

Umweltminister Olaf Lies zeigt sich nach seinem Gespräch mit der EU-Kommission zu Thema Wolf zufrieden (Symbolbild).


Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat in einem Gespräch über den Wolf mit der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission einige kritische Punkte angesprochen. Er sei sehr erfreut über den Verlauf des Treffens, so Lies in einer Pressemitteilung. Die Generaldirektion habe sich sehr offen gezeigt und wolle sich die Situation in Niedersachsen persönlich anschauen. Auch die Aussage, dass es den Staaten selbst obliege, in welchen Zeitabständen man den Erhaltungszustand ermittle sei positiv. Damit könne man die Populationsgröße nun jährlich bestimmen, anstatt wie bisher alle sechs Jahre.

Populationswachstum kontrolliert begrenzen

„Das ist ein ganz wichtiges Signal. Ich habe immer bemängelt, dass unsere Beurteilung des günstigen Erhaltungszustands auf zu alten Zahlen basiert. Die Wolfspopulation entwickelt sich viel dynamischer. Nach Feststellung des günstigen Erhaltungszustands ergibt sich dann die Möglichkeit, die Population besser zu managen und ein weiteres Anwachsen der Population kontrolliert zu begrenzen, (…)“, so Lies weiter. Des weiteren wolle die Generaldirektion der Verwendung von „Soft-Catch-Traps“ zustimmen. Diese Fallen seien die geeignetste Methode, um einzelne Wölfe zu fangen und zu besendern, so Lies. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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