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Etliche Ansitze zerstört

Diese Kanzel geriet ins Visier der noch unbekannten Täter. Foto: J. Keßler © J. Keßler

Es geht um eine Drückjagd der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) in den Wäldern um Altötting und Burghausen an der 120 Schützen teilnahmen. Zu Strecke kamen 21 Sauen und 45 Rehe. „Kritische Begleiter“, wie sie der stellvertretende Forstbetreibleiter Joachim Keßler nennt, habe es auch schon die Jahre zuvor gegeben. Er spricht von zwei Gruppierungen. Einerseits seien da die Jagdgegner, denen die Jagd grundsätzlich zuwider sei, andererseits gäbe es auch diejenigen, denen die Jagdart missfalle. Unter letzteren seien oft selbst Jäger.
Um 12 Drückjagdböcke und mindestens zwei Kanzeln geht es. Während die Böcke größtenteils umgeworfen wurden, seien die Kanzeln irreparabel zerstört. „Inklusive Arbeitsstunden und Material beläuft sich der Schaden allein bei uns auf 6.000 bis 8.000 Euro“, schätzt Keßler. Noch ist nicht klar, wer die Taten begangen hat, Anzeige wurde erstattet. Auch in einem anderen Revier haben der oder die Unbekannte/n zugeschlagen, über die Höhe dieses Schadens konnte Keßler keine genaue Auskunft geben. Beide Tatorte lägen nur rund 10 Kilometer auseinander. „Es gibt definitiv gewisse Grenzen. Hier hat der Spaß ein Loch“, ärgerte sich der Forstmann.
MH