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Vor dem Ertrinken gerettet

Einer der Retter mit einem der beiden Rehe.


Erst vor Ort zeigte sich den Rettungskräften, wo ihre Hilfe überall benötigt wird. Denn statt nur einem befanden sich gleich zwei Stück Rehwild im Gewässer. Außerdem hatte sich ein Zeuge beim Versuch eines der Tiere zu retten selbst in Lebensgefahr gebracht. Denn er hatte dafür einen Betonabsatz direkt am schnell fließende Wasser betreten. Von da kam er jedoch weder vor noch zurück, da dieser durch Matsch und Schlick extrem rutschig ist. So gelange es ihm auch nicht, sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Erfolgreiche Rettung

Die Einsatzkräfte bargen ihn daher schnellstmöglich mit einem Boot. Danach fischten sie die beiden Rehe aus dem Innkanal. Dieser wird durch seine steilen betonierten Uferböschungen regelmäßig zur tödlichen Falle für Tiere. Am Ufer angelangt, übernahmen Feuerwehrleute und ein herbeigerufener Jäger die beiden Rehe. Nach einer kurzen Untersuchung entließ man sie wieder in die Freiheit.

In diesem Zusammenhang warnt die Wasserwacht eindringlich davor, sich selbst durch vorschnelles Handeln in Gefahr zu begeben. Auch bei Tieren solle man unverzüglich die Rettungsleitstelle über den Notruf 112 verständigen. PM


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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