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Erster Vogelgrippe-Nachweis bei Wildvogel

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Dienstag, 25.11.2014 - 01:10
Vielflieger: erlegte Krickenten-Erpel. Foto: J. Krüger © Jens Krüger
Vielflieger: erlegte Krickenten-Erpel. Foto: J. Krüger

Das berichtete das Landwirtschaftsministerium in Schwerin. Laut Minister Till Backhaus erhärte sich nun der Verdacht, dass der Ursprung der Vogelgrippe in der Wildvogelpopulation liege, berichtet der Deutsche Jagdverband (DJV) in einer Pressemitteilung. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hatte bereits am vergangen Donnerstag verkündet, dass die Viren möglicherweise im Osten Russlands auf Zugvögel übertragen worden sind. Krickenten gelten als hochmobil und können Entfernungen von bis zu 8.000 Kilometern zurücklegen. Bereits am Samstag ordnete Backhaus die unverzügliche Unterbringung aller rund 13 Millionen Hühner, Puten, Enten und anderem Nutzgeflügel an. Bei Verdachtsfällen sei umgehend das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu verständigen (Schutz vor Selbstinfizierung beachten!). Die Pressesprecherin des FLI, Elke Reinking, sagte gegenüber dem DJV, dass Jäger, die auch Geflügelhalter sind, derzeit auf die Jagdausübung verzichten sollten.
PM