Home News Entwarnung: Wildschweine nicht an ASP verendet

Entwarnung: Wildschweine nicht an ASP verendet

Die Feuerwehr musste die toten Wildschweine mit einem Boot aus dem See bergen.


Die drei Wildschweine, die im Pinnower See in Brandenburg von einem Kanufahrer gefunden wurden, sind nicht an der afrikanischen Schweinepest (ASP) verendet. Wie Irina Schmidt, Pressesprecherin des Landkreises Oberhavel gegenüber der Redaktion erklärte, liegen inzwischen die Laborergebnisse vor. Mehrere Medien hatten Ende April, kurz nach dem Fund bereits berichtet, dass es keine Hinweise auf einen Ausbruch der ASP gebe. Allerdings mussten für eine sichere Aussage die Ergebnisse aus dem Labor abgewartet werden.

Wahrscheinlich im Eis eingebrochen

Man gehe davon aus, dass die Schwarzkittel möglicherweise im Eis eingbrochen und daraufhin ertrunken seien, so Schmidt. Schusswunden waren keine festgestellt worden. Die Veterinärin, die die Kadaver vor Ort begutachtet hatte, sei zu dem Befund gekommen, dass die Tiere dort schon deutlich länger als die vom Finder angenommenen zwei bis drei Wochen lagen.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail