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Enten-Wilderer sind Kinder

Unnötiges Tierleid: Im Kopf der Enten steckten diese Pfeile. Foto: H. Rohrmoser © H. Rohrmoser

Die verletzten Tiere waren am ersten Maiwochenende in einem Park von einem Spaziergänger entdeckt worden. Ein Jäger sollte die Vögel erlösen, wurde aber von Tierschützern daran gehindert (wir berichteten hier). Jetzt hatten die Ordnungshüter Erfolg auf der Suche nach den Tätern.
Es handelt sich um zwei 13-jährige Schüler. Gegenüber den Beamten sagten die beiden, sie seien mit der Absicht losgezogen, im Bad Aiblinger Kurparkweiher Fische mit dem Blasrohr zu harpunieren, um diese später zu grillen. Da dies jedoch nicht gelang, gerieten die Enten ins Visier der Halbstarken. Einer der Jungen gab zu, insgesamt vier Vögel mit Pfeilen getroffen zu haben. Da jedoch nur zwei gefunden wurden, vermuten die Polizisten, dass die anderen verendet sind. Nun wird sich das Jugendamt mit dem Fall beschäftigen, denn strafmündig sind die Tierquäler noch nicht.
BS