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Empfindliche Wilderer-Strafe

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Samstag, 18.06.2016 - 02:10
Auch im sozialen Netz berichtete die Behörde von dem Fall. Foto: Facebook © Facebook
Auch im sozialen Netz berichtete die Behörde von dem Fall. Foto: Facebook

Wie schwerwiegender so ein Vergehen im Ausland sein kann, zeigt dieser Fall aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Idaho. Im November 2015 hatte ein 53-Jähriger rund zwei Wochen nach der Jagdzeit ein Dickhornschaf erlegt. Eine zufällige Patrouille des Amtes für Jagd und Fischerei kontrollierte den Mann in seinem Camp. Dabei fanden sie das gewilderte Tier. Nun stand der Beschuldigte vor Gericht. Das Urteil: 30 Tage Gefängnis, danach vier Jahre auf Bewährung, dazu kommt noch der Entzug der Jagdlizenz auf Lebenszeit und eine Geldstrafe von 10.000 US-Dollar – nicht zu Vergessen die Gerichtskosten von 753 Dollar.
Im Vergleich dazu: Im November 2013 wurde bekannt, dass der oberste Förster des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Wiebe, in der Schonzeit einen Rehbock geschossen hatte. Er zeigte sich an und zahlte ein Bußgeld von 200 Euro. Damit war die Sache vom Tisch und sein Jagdschein zu keiner Zeit in Gefahr.
BS