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Elite Auswahl: Saint John's Retrieverprüfung

St. John‘s Siegerin „Mavisflight Forrest Fellow“ mit Führerin Anja Grimm (l.) und Sandra Hellmig mit „Golden Anemone of enchanted garden“ auf Platz Zwei. Foto: Dr. Christine Miller © Dr. Christine Miller

Insgesamt acht Gespanne aus dem gesamten Bundesgebiet stellten sich im November in Batzenhofen bei Augsburg (Bayern) den Herausforderungen der "St. John's Retrieverprüfung". Die Prüfungsordnung dieser jagdlichen Apportierprüfung hat der Deutsche Retriever Club (DRC) am FCI Reglement orientiert.
Mit Fingerspitzengefühl hatten die drei Richter in Batzenhofen jagdliche Situationen im Revier simuliert. "Ruhige Hunde haben für unsere Rassen absolute züchterische Bedeutung. Deshalb sind wir bei dieser Anforderung besonders streng. In der Praxis wird vom Retriever erwartet, dass er bei Niederwildjagden weder winselt noch sonst wie Laut gibt und sich die Fallstellen von erlegtem Wild genau einprägt," meinte dazu der Richterobmann und Obmann für die jagdliche Ausbildung der Landesgruppe Süd, Dr. Adolf Schwab. Wer an einer St. Johns Prüfung teilnimmt hat daher bereits meistens die Retriever Gebrauchsprüfung (RGP) absolviert.
Kurz vor der letzten Aufgabe war das Teilnehmerfeld in Batzenhofen auf zwei Finalistinnen zusammen geschrumpft. Am Ende siegte die siebenjährige Flat Coated Retriever Hündin "Mavisflight Forest Fellow", geführt von Anja Grimm. Mit dem 1. Platz hat diese auch die Anwartschaft auf den Titel eines nationalen Arbeitschampions erobert. Den 2. Platz errang die Golden Retriever-Hündin "Anemone of enchanted garden" von Führerin Sandra Hellmig.
Dr. Christine Miller