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Elfenbeinverbrennungin Gabun

Knapp fünf Tonnen Elfenbein wurden in Gabun verbrannt. Foto: James Morgan/WWF © James Morgan/WWF

Gegen den illegalen Handel mit Elfenbein hat die Regierung des westzentralafrikanischen Landes Gabun ein Zeichen gesetzt. Am Mittwoch, den 27. Juni 2012, wurden in der Hauptstadt Libreville unter den Augen des Präsidenten Ali Ben Bongo Ondimba knapp fünf Tonnen Elfenbein verbrannt, darunter 1239 Stoßzähne sowie 17 730 Schnitzereien. Das Material stammt von geschätzten 850 gewilderten Elefanten.
Experten gehen von einem Schwarzmarkt-Gegenwert in Millionenhöhe aus. Der WWF-Afrika Experte Johannes Kirchgatter teilt in einer Pressemitteilung mit, dass „derzeit eine Wildereikrise ungeahnten Ausmaßes in Zentralafrika“ herrsche. „In einigen Regionen sind die noch vor fünf Jahren stabilen Elefantenpopulationen beinahe ausgerottet“, so Kirchgatter. Ein deutliches Signal im Kampf gegen Wilderer und den Schwarzhandel setzte jetzt das Nachbarland Kamerun. Die Regierung kündigte an, 2000 neue Ranger einzustellen, die noch stärker bewaffnet werden sollen.
BS


Elfenbeinverbrennung in Gabun

Mitarbeiter bereiten das Feuer vor. Foto: James Morgan/WWF

Mitarbeiter bereiten das Feuer vor. Foto: James Morgan/WWF

Gabuns Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba. Foto: James Morgan/WWF

Gabuns Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba. Foto: James Morgan/WWF

Mit dem Feuer setzte Gabun ein Zeichen. Foto: James Morgan/WWF

Mit dem Feuer setzte Gabun ein Zeichen. Foto: James Morgan/WWF

Ein Ranger mt sichergestellten Stoßzähnen und Wilderer-Waffen. Foto: James Morgan/WWF

Ein Ranger mt sichergestellten Stoßzähnen und Wilderer-Waffen. Foto: James Morgan/WWF

Elfenbein von geschätzt 850 Elefanten wurde zusammengetragen. Foto: James Morgan/WWF

Elfenbein von geschätzt 850 Elefanten wurde zusammengetragen. Foto: James Morgan/WWF