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Elf Wilderer getötet

Schwer bewaffnet und mit gespendetem VW Amarok: Ranger im Krüger Nationalpark. Foto: PM © PM

Seit Jahresbeginn wurden von Rangern bereits 40 illegal getötete Nashörner entdeckt. Deswegen haben die Anti-Wilderer-Einheiten ihre Kontrollfahrten und –märsche verdoppelt. Dabei wurden allein in der Woche vom 13. bis 19. Januar bei Zusammenstößen sieben Nashorn-Wilderer erschossen, zwei wurden verhaftet. Wie SANParks (South African National Parks) berichtet, trafen die Ranger nachts auf die überwiegend aus Mosambik stammenden Männer. Immer häufiger wird den Horntragenden Dickhäutern bei Vollmond aufgelauert, was den Einsatz für die Wildhüter enorm gefährlich mache.
Um die Nationalpark-Verwaltung in diesem „Krieg“ zu unterstützen, will jetzt eine Vereinigung von Autohändlern jedes Jahr fünf Millionen Rand (umgerechnet rund 328.000 Euro) spenden. Obendrauf kommen zusätzlich 500 Rand (ca. 33 Euro) für jeden verkauften Volkswagen und Audi der Unternehmensgruppe.
Dass die NP-Verwaltung in alle Richtungen wachsam ist, macht Reynold Thakhuli, Pressepsrecher von SANParks, deutlich: Er gab bekannt, dass auch unter den eigenen Angestellten ein Wilderer aufgetan wurde. Dieser soll illegal einige Beutezüge zusammen mit Berufsjägern und Buschfleischhändlern organisiert haben.
BS


Einen Filmbeitrag des ARD zu dem Thema finden Sie hier.