Elch "Knutschi": Todesursache bleibt unklar

Die Todesursache des von der Boulevardpresse „Knutschi“ getauften Elchs bleibt ungewiss. Der Elch war durch Sachsen und Thüringen bis nach Hessen gewandert. Pilzsammler hatten das 320 Kilogramm schwere Tier Ende September verendet im Reinhardswald bei Kassel gefunden. Wenige Tage zuvor war er narkotisiert und in das Waldgebiet gebracht worden, weil er sich in gefährlicher Nähe zu einer Autobahn aufgehalten hatte (siehe PIRSCH 20/ 2009). Die Veterinär-Pathologen der Universität Gießen haben den Elch obduziert und jetzt ihre Untersuchungsergebnisse vorgestellt. Die Todesursache ließ sich jedoch nicht eindeutig klären. Möglicherweise hat der Stress beim Transport zu einer Degeneration von Muskelfasern geführt und so den Tod verursacht. Auch eine Virusinfektion könnte zum Verenden des Elchs geführt haben. Dass der Elch erst drei Tage nach seinem Tod gefunden wurde, hatte die Obduktion erschwert. SE