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Elch in Dresdener Bürogebäude gefangen

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Dienstag, 26.08.2014 - 02:00
Wie im Schaufenster: Mit dem "Rücken zur Wand" verharrte der Elch in dem Gebäude. Foto: Arno Burgi/ dpa © Arno Burgi/ dpa

Mehrere Stunden blieb das verängstigte Tier dort gefangen, ehe Polizei und Feuerwehr in Absprache mit einem Zoo-Experten über die „Bergung“ entschieden hatten. Medienberichten zufolge war das Tier zuvor schon mehrmals in einer nahegelegenen Flutrinne gesichtet worden. Schaulustige und auch die Polizei seien ihm dort aber wohl zu nahe gerückt, worauf der Elchhirsch die Flucht ergriff und schließlich in der Vorhalle des besagten Verwaltungsgebäudes landete. Ein Sprecher von „SachsenForst“ ließ sich dazu mit den Worten zitieren: „Das ist ein Zeichen von Panik, er weiß nicht mehr, wohin“.
Um eine weitere Flucht und auch Verletzungen des Tieres zu verhindern, verbaute die angerückte Feuerwehr dem Elch den „Rückwechsel“. Nach stundenlangem Warten wird der „Eindringling“ mittels eines Betäubungsgewehres außer Gefecht gesetzt, der Abtransport beginnt. Wohin, ist zunächst noch unklar. Entgegen anderslautenden Vermutungen jedoch nicht in den Dresdner Zoo, sondern zurück in die freie Wildbahn.
Über die Herkunft des Elches kann nur spekuliert werden, wahrscheinlich ist jedoch, dass er sich von Polen aus auf Wanderschaft begeben hat.
JMB