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Elch in Brandenburg von Polizei erlöst

Elch-Hirsch © Photohunter - stock.adobe.com
Elche unterliegen dem Bundesjagdgesetz mit ganzjähriger Schonzeit (Symbolbild).

Mitte September fanden Passanten bei Eberswalde Nordend (Landkreis Barnim, Brandenburg) einen verletzten Elch. Daraufhin informierten sie die zuständige Polizei. Die Beamten begaben sich vor Ort und zogen den Amtstierarzt sowie einen weiteren Veterinär hinzu, der jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Wildtieren besitzt. Nach Angaben des zuständigen Försters haben sich Polizei und die beiden Veterinäre, nach Abwägung der Optionen, dafür entschieden den Elch mit einem Schuss zu erlösen.

Schwere äußerliche sowie innere Verletzungen

Sofort erkennbar war der offene Bruch an einem Hinterlauf. Bei einer späteren Beschau des toten Stücks zeigten sich weitere Knochenbrüche sowie massive innere Verletzungen. Aufgrund der Verletzungen sowie dem Fundort gehe man davon aus, dass der Elch von einem Zug erfasst wurde, erklärt der Förster. 

Vollpräparat für Lehrzwecke

Der Elch war in der Region seit Längerem bekannt. Sein Streifgebiet befand sich u.a. im Stadtwald bei Eberswalde. Nun werde er präpariert und diene zukünftig an der örtlichen Hochschule für Lehrzwecke.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.